Nachhaltigkeitsprojekte vorbereiten – Workshop mit Studierenden

Am letzten Wochenende hatte die Studierendeninitiative Infinity aus Mannheim ihr Motivationswochenende im Feriendorf Waldbrunn – und ich war eingeladen, dazu mit einem Workshop beizusteuern. Projektmanagement für Nachhaltigkeitsprojekte – das sollte als Grundlage für weitere Diskussionen ihrer Projekte in den beiden Folgetagen dienen. Nach Rückmeldung der Studierenden ist es gelungen, dass sie den Schwung der ersten Stunden mit in ihre Projektarbeit genommen haben. Wie üblich in meinen Workshops haben sie schon während des 4-stündigen Workshops an einigen ihrer Projekte arbeiten können. Einige Klärungen zum Verständnis und dem geplanten Inhalt der Projekte wurde erreicht. Ob es sich um die konkrete Einführung einer wieder nutzbaren Trinkflasche, der MaBottle oder um mehrere Maßnahmen im Rahmen der Sensibilisierung für die Wiederverwertung handelt, die Studierenden legen ein beeindruckendes Pensum vor.

Die Initiative hat sich 2015 gegründet und ist seitdem kontinuierlich am Wachsen. Für das Wochenende hatten sich über 70 Teilnehmer angekündigt, am Freitag waren bereits ca. 50 in meinem Workshop dabei. Als Verein möchten Sie nachhaltige Themen voranbringen – es ist erstaunlich und vor allem erfreulich, wie stark diese sinnstiftende, aber oft nicht gewertschätzte Arbeit Studierende anzieht, mitzumachen. Im Workshop haben wir den Fokus auf das Aufsetzen der Projekte gelegt, da hier die Grundlagen zum gemeinsamen Verständnis gelegt werden. Die Ermittlung und der Umgang mit einer Vielzahl von Interessierten, d.h. Stakeholdern des Projekts, ist ebenfalls eine der Kernaufgaben beim Projektmanagement für Nachhaltigkeitsprojekte. Weitere Tools, die wir im Workshop angesprochen haben, wurden in den Folgetagen direkt angewendet, um die Projekte weiter zu beschreiben – wir sind gespannt, wann der „Coffee-to-Go-Becher“ oder die „Rethink MaStuff“ Kampagne weitere Wirkung zeigen. Mit der Begeisterung und dem Engagement, dass wir am Freitag erlebt haben, wird sicher noch einiges von den jungen Aktiven zu hören sein.