Plant-for-the-Planet – Kinder als Botschafter für Klimagerechtigkeit

Vor 3 Jahren habe ich die Organisation Plant-for-the-Planet kennen gelernt, als der Gründer Felix Finkbeiner seine Ideen auf einer internationalen Konferenz vorgestellt hat. Neben seiner erstaunlichen Geschichte (er hat die mittlerweile weltweite Initiative für Klimagerechtigkeit mit 9 Jahren ins Leben gerufen) hat mich das Konzept sehr angesprochen. Die Kinder warten nicht, bis die Erwachsenen (Politik und Wirtschaft) etwas tun, sondern fangen selbst an. Sie pflanzen Bäume, und vor allem bilden sie neue Botschafter für Klimagerechtigkeit aus. In Akademien erklären die älteren den jüngeren, was die Problematik des Klimawandels ist und erarbeiten Ideen für Projekte, um auf lokaler Ebene etwas dagegen zu tun. Diese Kombination aus Ausbildung und direkten nachhaltigen Maßnahmen möchte ich mir zum Vorbild für meine Trainings nehmen.

Sind Menschen wirklich Ressourcen?

Gerade weil ich mich in diesen Wochen intensiv mit Multiprojekt- und Portfoliomanagement beschäftige, ist mir diese „Gleichsetzung“ des Menschen/Mitarbeiters mit dem Begriff „Ressource“ nochmal deutlich vor Augen geführt worden. Sehr oft, wenn ich über Ressourcen rede, fällt mir auf, dass dies mit den Personen gleichgesetzt wird, die in Projekten eingesetzt werden. Dieser Abwertung des Menschen zu entkommen, ohne in Diskussionen zu enden, die nicht zielführend sind, ist gar nicht so einfach. Einen Weg habe ich gefunden.

Ein neues Jahr mit weiteren nachhaltigen Projekten

Im letzten Jahr stand die Unterstützung des klimaneutralen Weltkongresses im Mittelpunkt der nachhaltigen Projekte von proSense Consulting. Wir konnten so Menschen aus der ganzen Welt zusammen zu bringen, Themen zur Nachhaltigkeit diskutieren und Ansätze austauschen, und gleichzeitig den Fußabdruck durch diese Veranstaltung zu kompenisieren – für mich eine spannende Kombination. Auch im neuen Jahr werden wir wieder Projekte mit Sonderkonditionen unterstützen, die ein nachhaltiges Ziel haben. Wer eine gute Idee hat und dazu Projektmanagement-Unterstützung benötigt, findet hier weitere Informationen dazu. In diesem Jahr ist unser konkretes Ziel, ein Cradle to Cradle Projekt zu unterstützen. Aber was ist Cradle to Cradle?

4600 Teilnehmer – 112 Nationen – mehr als 50 ehrenamtliche Mitglieder im Projektteam – 1 klimaneutraler Weltkongress

Nach einer intensiven Woche mit vielen Veranstaltungen, sehr gutem Feedback aller Stakeholder und wenig Eskalationen durften wir uns gestern als Kernteam gegenseitig auf die Schultern klopfen. Denn unser Projekt „JCI World Congress 2014“ in Leipzig, bei dem wir mehr als 300 Programmpunkte vom 24.-29.11. jeweils von morgens bis in die Nacht für die Teilnehmer geboten haben, war ein voller Erfolg. Viele Führungskräfte und junge Unternehmer, die sich als Active Citizens im Rahmen von JCI engagieren, konnten sich zu aktuellen Themen austauschen. Wir konnten die Ideen der Energiewende und Klimaneutralität transportieren, z.B. in dem wir das Projekt Plant for the Planet in Keynote-Speeches, auf der TradeShow und im Kinderprogramm mit aufgenommen haben.
Das Beeindruckende daran ist: Der Kongress wurde komplett ehrenamtlich geplant, gesteuert und umgesetzt. Durch viele Wechsel im Projektteam und Problemen mit einigen Stakeholdern war das Umfeld sehr schwierig, letztlich blieben nur ca. 10 Monate für die konzentrierte Arbeit an den Inhalten, viel verlorenes Vertrauen musste wieder aufgebaut werden. Eine große Herausforderung für alle Beteiligten mit spannenden Erkenntnissen für die Arbeit in dieser Art von Projekten, über die ich im Blog schon ausführlich berichtet habe.

JCI World Congress 2014 in Leipzig

Vom 24.-29.11. findet der erste klimaneutrale JCI World Congress in Leipzig statt. Über 4000 Teilnehmer werden 6 Tage lang intensiv zu sozialen und wirtschaftlichen Themen Erfahrungen austauschen und Lösungsansätze entwickeln.